Offiziell gesund

Gestern habe ich angerufen und mich offiziell als genesen gemeldet. Das war und ist ein sehr großer Schritt für mich.
Dieses Jahr hatte es gesundheitlich echt in sich. Ich musste nochmal so richtig durch die Tiefen meiner Traumata wandeln um mich jetzt am Ende von 2021 ein bisschen wie Phönixine zu fühlen.

An meinem Lebenslauf kann man erkennen, dass es da einige Schwierigkeiten gegeben haben muss, die ich leider nicht kennzeichnen kann mit „Hab alles versucht, bin leider einfach nicht klargekommen mit dem Leben und mir“. Das wäre wenigstens ehrlich.
Ich habe ganz früh in der Schule beigebracht bekommen, dass es die reinste Katastrophe ist, wenn man Lücken in seinem Lebenslauf ansammelt.
Tja, Hi, hier bin ich trotzdem.

Ich habe den Eindruck, dass ich mich seit ziemlich genau 10 Jahren in einer Art Wartemodus und Therapieschleife befunden habe.
Mein Blick war permanent nach einer adäquaten therapeutischen Hilfe im Außen gerichtet (Spoiler: Bis heute nicht gefunden). Ich begann mich immer mehr zu identifizieren mit verschiedenen Diagnosen des ICD 10, u.a. chronifizierte Depressionen.

Bei mir war halt einfach grundsätzlich etwas anders als bei anderen Menschen, so dachte ich. Ich konnte beruflich nichtmal von Jahr zu Jahr planen („1 Jahr irgendwo arbeiten? Schaff ich nicht.“) und war einerseits überzeugt dass ich völlig unfähig sei überhaupt irgendetwas zu erreichen. Andererseits hatte ich immer die große Hoffnung, dass ich es doch irgendwie schaffen können müsste (interessante Formulierung).
Die Abbrüche und Lücken im Lebenslauf wuchsen rasend an, proportional zu meiner Verzweiflung über meine eigene Unfähigkeit.
Wenn ich beruflich etwas beenden konnte, dann nur indem ich schmerzlichst immer wieder über meine Belastungsgrenzen hinaus ging. Und ich hasste es so sehr, dafür von Außen auch noch gelobt zu werden.
Vor 2 Jahren begann ein neuer Prozess. Ich erkenne erst heute, dass das der Anfang war von einer Veränderung die noch lange nicht abgeschlossen ist.
Es begann mit einer Krankschreibung die über 1 Jahr andauern sollte. Inklusive 6-wöchigem Klinikaufenthalt. Hieran anschließend veränderte sich viel im Außen.

Ich hatte schon viele Jahre ein sehr bestimmtes berufliches Ziel, einen Traum vor Augen. Konnte diesen nie loslassen und habe lange gekämpft, um die Zugangsvorraussetzungen dafür überhaupt zu erreichen. Und dann kam dieses Jahr doch wieder alles ganz anders, ich bin wieder über meine eigenen Schatten gestolpert. Meine Trauma-Schatten.
Ich war völlig am Boden, mal wieder, nichts ergab mehr Sinn. Ich war nichtmal in der Lage irgendwo anzurufen und noch einmal um Hilfe zu bitten. Den Anruf musste jemand anderes für mich erledigen. Ich schämte mich so.

Auf einmal wurde mir klar, dass das alles keine vorrübergende zeitlich begrenzte Phase ist. Ich schaute mir meinen Lebenslauf an und sah, dass ich tatsächlich in der von der Gesellschaft gewünschten Definition kaum leistungsfähig war und versagt hatte. Dass es sich hier um ein Muster handelt, welches ich trotz aller Anstrengungen nicht schaffte zu durchbrechen.

Wegen eines anderen Thema’s musste ich eine juristische Beratung einholen und bekam die Gelegenheit mit dem Anwalt auch über meine berufliche Situation zu sprechen. Ich schilderte ihm ehrlich an welchem Punkt ich gerade stand und fragte ihn, welche Möglichkeiten ich finanziell noch habe, wenn ich es nicht schaffen sollte, wieder einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Er musste mir zu seinem ehrlichen Bedauern mitteilen, dass mir sozial und finanziell nicht mehr viel bleiben würde wenn es sich gesundheitlich so weiter entwickeln würde wie es jetzt gerade ist. Dieses Gespräch veränderte etwas Entscheidendes.

Auf der einen Seite stand diese unfassbar große Existenzangst die in mir durch die Eröffnung der sachlichen Fakten getriggert wurde. Und auf der anderen Seite fragte ich mich zum ersten Mal folgendes: Was wäre denn, wenn es genau so käme? Was bin ich mir und was bin ich für diese Gesellschaft überhaupt noch wert als Mensch, wenn ich nicht funktionieren und leisten kann? Wenn ich alles versucht habe an Therapien und innerer Arbeit und es reicht einfach nicht aus, wer wäre ich dann? Darf ich überhaupt noch existieren? Gibt es überhaupt irgendetwas, was ich all die Jahre nicht versucht habe, damit ich auch endlich funktionieren und der Norm entsprechend belastbar genug bin? Bedeutet es denn wirklich das Ende der Welt, wenn ich es nicht schaffe dazu zugehören?

Diese Fragen haben mich viele Wochen beschäftigt. Ich spürte plötzlich dass die Identifikation mit meinem beruflichen Ziel mir nicht mehr half sondern mich total unter Druck setzte. Etwas in mir ließ los.

Zeitgleich war ich immer noch krankgeschrieben und begab mich nochmal in einen intensiven Therapieprozess. Bei diesem merkte ich schnell, dass ich diese Art von Hilfe nicht mehr benötigte. Ich brach die Therapie ab, was mich rückblickend dieses Jahr am allermeisten nach vorne gebracht hat.

Es ist so:
Mir haben eine Menge elememanter Erfahrungen auf emotionaler Ebene als Kind gefehlt. Ich wurde alleine gelassen, beschämt, abgewertet und überfordert. Mir wurde emotional sehr weh getan, ich war lange hilflos, abhängig und ohnmächtig.
Das führte bei mir zu psychischen und körperlichen Symptomen, aber ich bin nicht falsch. Meine Schutzmechanismen die sich entwickeln mussten, waren nie falsch sondern immer richtig. Sie haben überhaupt ermöglicht, dass ich noch lebe. Dass sie mir heute oft im Weg stehen, das ist leider so. Dass ich dadurch in der Gesellschaft nicht anerkannt werde, sondern meine Schwierigkeiten tendenziell eher als Versagen angesehen werden, sagt nichts darüber aus, welchen Wert ich als Mensch habe. Den kann mir nämlich keiner nehmen.
Es sagt für mich etwas darüber aus, wie emotional kaputt unsere Gesellschaft und unser System ist. Das Menschenbild welches dahinter steht ist meiner Meinung nach: „Du bist nur dann gut, wenn du leistest. Sonst bist du Dreck und wir haben das Recht dich auch genau so zu behandeln.“

Und genau darunter leiden eben nicht nur diejenigen die das Funktionieren nicht (mehr) schaffen, sondern auch diejenigen, die es hinbekommen. Weil die Panik und Angst vor dem sozialen Abstieg sich wie ein roter Faden durch die Gesellschaft zieht meiner Beobachnung nach. Es geht nicht nur darum einen Job zu haben, für viele Menschen geht es auch darum, ob sie eine existenzielle Berechtigung haben um überhaupt leben zu dürfen oder ob sie Versager sind, die niemand haben will.

Wo stehe ich da mittlerweile?

Ich habe mich gestern gesund gemeldet. Fühlt sich gut und richtig an. Ich habe losgelassen. Mein berufliches Ziel. Und es kam zu mir zurück. Ich möchte jetzt zum ersten Mal etwas ausprobieren. Ich weiß nicht wohin mein Weg mich führt. Ich weiß nicht was ich kann. Welche Fähigkeiten ich habe und welche sich noch entwickeln könnten. Ich habe keine Ahnung. Ich habe viele Fehler gemacht und bin untalentiert in so einigen Bereichen. Ich lerne langsam. Aber was ich leider nie hatte bis jetzt war der Raum, um mich überhaupt ausprobieren zu dürfen. Alles was ich getan habe, habe ich mit permanenter Angst vor Fehlern und dem Wunsch nach äußerer Bestätigung getan. Ich war nie frei in meiner Wahl weil ich früh schmerzhaft gelernt habe, es ist für mich besser nichts zu tun. Weil ich eh nichts kann. Und vielleicht mag das auch manchmal so. Aber wer bin ich denn, dass ich nicht lernen darf als Mensch? Wer bin ich, dass ich daneben stehen und den anderen beim Leben zugucken muss und selbst kein Recht auf Leben habe?

Es wird schwer, aber ich werde es probieren. Für mich.

#Heilung #psychischegesundheit #Depression #Trauma

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Ein Tag im Dezember.

Es war ein Tag im Dezember, der etwas veränderte. Etwas Besonderes, Tiefgreifendes.
Ein Tag, der mich ein bisschen oder vielleicht auch ein bisschen mehr mit dem Leben versöhnt hat. Genau weiß ich das noch nicht. Das muss noch nachwirken.
Aber ich glaube dass heute ein Puzzleteil dazugekommen ist in meinem Leben.
Eines, welches ich voller innerer Not und Verzweiflung sehr lange aktionistisch gesucht habe.
Ich habe darum gebettelt, immer und immer wieder.
Die falschen Menschen stumm angefleht.
Ich war gefangen in dieser quälenden Endlosschleife.
Und in den letzten Jahren wurde mit entgegen jeder konventionellen (verhaltens)therapeutischen und gesellschaftlich weit verbreiteten Meinung immer mehr bewusst, dass ich absolut Recht habe.
Ein Recht auf diese Erfahrung, die mir in meiner Kindheit verwehrt geblieben ist.
Ein Recht auf den Schmerz, die Wut, die Anklage weil mir diese Erfahrung vorenthalten wurde.
Dieses eine Puzzleteil von dem ich spürte, ich brauche es. Ich habe es verdient, jeder Mensch hat es verdient.
Es geht um das Gesehen werden von einer alten Wunde.
„Ich sehe dich und ich verstehe dich. Ich bin da. Alles was du diesbezüglich fühlst, fühlst du zu Recht.
Hier bei mir bekommst du jetzt einen Platz dafür. Und irgendwann wirst du dir diesen Platz dann selber geben können.“
Ich spüre richtig viel Energie, die jetzt endlich fließen kann.
Danke mir selbst, dass ich nicht aufgegeben habe.
Und wie kam das alles zustande, diese neue Erfahrung?
Durch einen Menschen, der mir zur richtigen Zeit einen Raum und seine Präsenz gegeben hat, einfach nur da war, zugehört und mich tief verstanden hat.
Jemand, der in dieser Sekunde keine Vorstellungen, Erwartungen oder Gedanken an mich hatte sondern einfach nur eine tiefe Präsenz und ehrliches Verständnis geben konnte.
Das größte Geschenk, welches man einem Menschen machen kann.

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Alles neu macht 2021

Hi! Da bin ich wieder. Hat mich jemand vermisst? Liest überhaupt noch jemand von meinen 83 Abonnenten dieses Blog? Fragen, die ich mir gestellt habe als ich mich in den letzten Tagen dazu entschieden habe, meine Seite wieder auf öffentlich zu stellen und etwas Neues zu verfassen.
Blogs sind ja mittlerweile ziemlich out. Ich weiß wirklich nicht, ob ich damit noch irgendjemanden erreichen kann. Vorallem seit ich mich dieses Jahr von meinen Social Media-Kanälen komplett verabschiedet habe.
Aber ich habe gespürt, ich möchte wieder schreiben und zwar so, dass es für andere Menschen einsehbar ist.
Und sonst halt für mich.
Was hat sich verändert?
Auf dieses Blog bezogen habe ich erstmal alle Beiträge der letzten 7 Jahre archiviert, so dass sie nur noch für mich sichtbar sind. Das hat einfach den Hintergrund dass ich so viel Persönliches preisgegeben habe in über 200 Posts und ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich wirklich noch hinter dem stehen kann, was ich da veröffentlicht habe. Weil es so viele Details enthält die mich sehr verletzlich und angreifbar machen.
Bei mir persönlich hat sich in den letzten 2 1/2 Jahren wahnsinnig viel verändert. Insbesondere 2021 hat mich nochmal sehr intensiv innerlich gefordert und durch viele tiefe Täler gebracht. Die letzten 14 Monate waren zu einem großen Teil mit sehr viel Schmerz und Dunkelheit gepflastert.
Und was daran interessant ist: In ganz kleinen Schritten, fast unbemerkt, konnten manche Dinge sich verändern und etwas Heilung finden.
Nicht mit dem großen Paukenschlag wie ich es mir immer vorgestellt und gewünscht hatte. Nein nein, ganz leise und vorsichtig konnte ich so manche destruktive Verhaltensweisen loslassen, die mich vorher jahrelang oder sogar mein ganzes Leben lang gequält hatten.

So habe ich es zumindest aktuell geschafft mich bewusst von Sozialen Medien fernzuhalten, da die Nachteile dieser für mich einfach deutlich überwogen haben. Ich schließe aber nicht aus, dass sich das wieder ändern kann, ich verteufel diese Apps natürlich nicht, habe ich doch selbst viel Positives beispielweise über Twitter erfahren dürfen über viele Jahre ♡
Aber für mich ist es ein riesen Meilenstein wieder mehr Kontrolle über meinen Medienkonsum zurückzubekommen.
Des Weiteren hat sich in diesem Jahr meine große Angst und mein Misstrauchen gegenüber Ärzten so stark reduziert, dass ich eine wichtige OP durchführen lassen konnte. Dies wohl bemerkt in Vollnarkose, was mein absoluter Horror war. Ich bin mehrere Jahre mit Beschwerden und Einschränkungen rumgelaufen, statt einen Arzt aufzusuchen. Und den ersten OP-Termin habe ich den Tag vorher abgesagt, das war im März 2021. Die Monate bis Novemer hat so viel emotionale Entwicklung bei mir stattgefunden, dass ich mich der OP nun endlich stellen konnte.
Auch habe ich in den letzten 12 Monaten über 10 kg abgenommen, ohne dass ich aktiv darauf Einfluss genommen habe. Es passierte einfach.
Außerdem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass ich mir selbst vertrauen kann. Und das ist nun der wirklich größte Erfolg den ich mir überhaupt nur vorstellen kann.

Wenn ich das so reflektiere, glaube ich den Schlüssel für meine Veränderungen gefunden zu haben.
Mich selbst dort abholen, wo ich stehe. Klingt vielleicht total logisch oder auch völlig abstrakt. Was meine ich denn damit?
Ich habe meistens ein sehr genaues Bild davon, wie es am Ende sein soll. Eine oder viele konkrete Erwartungen an mich, wie ich ein Ziel erreichen müsste.Was richtig ist und was falsch.
Lange Zeit habe ich beispielsweise versucht, mich meiner Angst vor Arztterminen immer und immer wieder zu stellen, richtiggehend auszuliefern. Hab mir die Ärzte mit den besten Bewertungen rausgesucht, die als empathisch, kompetent und geduldig beschrieben wurden. Wollte endlich Kontrolle bekommen über dieses Angst. Weil ich dachte, wenn ich positive Erfahrungen mache, dann wird es leichter werden. Ich habe positive Erfahrungen gemacht mit sympathischen Ärzten, aber es hat mir kaum geholfen. Die Angst war bei jedem neuen Termin ebenso wieder am Start. Es wurde absolut nicht leichter.
Und dann hatte ich eine Phase, Mitte dieses Jahres, in der ich Termine überhaupt nicht wahrnehmen konnte. Ich konnte nichtmal absagen, schämte mich jedes Mal unendlich über mein „Versagen“.
Und genau da begann ich, mich abzuholen wo ich nunmal stand. Ich stand diesbezüglich an einem Punkt, an dem ich einen absoluten Widerwillen hatte, mich ärztlich behandeln zu lassen (aus gutem Grund!). Und genau diesem Widerwillen gab ich Raum in mir, da zu sein. Okay. Zusätzlich hasste ich mich für meine Unfähigkeit. Auch diesem Hass gab ich die Möglichkeit, da zu sein. Ich schrieb immer wieder meine Gedanken dazu auf, es kamen viele Emotionen hoch. Wann immer ich konnte, ließ ich diese inneren Prozesse zu. Ich wollte das natürlich alles weghaben, verständlich, auch dem versuchte ich einen Raum zu geben. Ich machte nichts damit, ich versuchte mich nicht zu überreden, ich versuchte einfach, dass es da sein durfte. Ich hatte nicht die Hoffnung, dass das helfen könnte. Aber genau das passierte.
Und ich lernte, dass ich meiner Wahrnehmung trauen darf. Denn es gibt nunmal Ärzt*Innnen die sind zumindest für mich nicht geeignet, um mich von ihnen behandeln zu lassen. Darauf darf ich vertrauen, meine Empfindungen sind richtig und in Ordnung.
Dadurch konnte ich Kontrolle abgeben und nach und nach war es mir dann möglich, wieder Ärzt*Innen aufzusuchen.
Ich glaube das gilt für andere Prozesse auch. Du kannst dich nicht zum Ziel hassen. Es geht darum, Mitgefühl, Nachsicht und eine Weichheit für sich selbst zu entwickeln.
Heilung bedeutet primär nicht dass etwas verschwindet, Heilung bedeutet, dass es etwas hinzukommt. Ich selbst komme hinzu und kann mich immer besser halten, mir begegnen, auch wenn es schwierig wird.
Aber der Startpunkt bleibt für mich immer der, an dem ich gerade individuell stehe. Das kann sich jeden Tag anders zeigen. Manchmal fühle ich mich ruhig und stark, manchmal bin ich total dünnhäutig und am Boden, noch bevor ich überhaupt aufgestanden bin. That’s life.

Allerdings muss ich leider auch sagen dass es emotionale Prozesse gibt, die mich einfach so unfassbar überfordern alleine, dass ich damit gar nicht umgehen kann. Das hat dann immer etwas mit sehr tiefen, früheren Verletzungen zu tun. Und da wäre es für mich enorm wichtig eine professionelle, therapeutische Unterstützung zu haben. Die habe ich bisher aber leider nicht so gefunden, wie ich es an diesen Punkten eben bräuchte. Was auch daran liegt, dass für mich aufgrund dieser emotionalen Verletzungen nur sehr wenig Menschen in der Tiefe vertrauenswürdig sind. Das ist wirklich die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Und das sind diese unglaublich schmerzhaften Täler, die ich alleine nicht bewältigen kann, aber muss.
Jemand fragte mich letztens „Können Sie das alleine tragen?“ und mir liefen Tränen über die Wangen weil mir diese Frage sehr weh tat, so einen starken Schmerz in mir auslöste. Ich wollte am liebsten schreien „NEIN, KANN ICH EBEN NICHT“ aber die Person wollte meine ehrliche Antwort in dem Moment gar nicht hören.

Die Veränderungen gehen weiter, genauso wie mein Weg. Zum Glück ♡

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